The strategic card game Gone Bunkers is currently running as a crowdfunding project on Kickstarter. After a solid start, funding stagnates. It can't be because of the idea, after all, it's about soldiers, zombies, aliens and robots. Fans can view and support Gone Bunker until September 30th. We asked author Austin Burke what was behind the crazy idea.


Gone Bunkers is war with cards, but not in the classic sense. Instead of simply colliding armies of earthly inhabitants, author Austin Burke has considered that a war game gains added value if you also embed aliens and zombies in the concept. This works wonderfully with B-Movies, so why not also in a parlor game?

Gone Bunkers: War on two levels

Man mag das Setting als albern abkanzeln, die Idee hinter dem Kartenspiel Gone Bunkers ist dabei aber gar nicht schlecht. Der Krieg findet nämlich auf zwei Ebenen statt: Spieler kämpfen gegeneinander und versuchen, sich mit ihren gesammelten Handkarten zu attackieren, um so deren Handkarten zu minimieren. Hinzu kommen allerdings „War Cards“, bei denen Spieler mächtige Bosse besiegen müssen – schaffen sie das nicht, fliegen sie aus dem Spiel. Das übergeordnete Ziel lautet also: Überleben!

Gone Bunkers is aimed at two to six players, ages ten and up. The individual games have a playing time of around 20 minutes; the card game is therefore also suitable for casual gamers or as a game for in between.

Warum es ausgerechnet Soldaten und Mega-Roboter und Zombies und Aliens sein mussten? Die Idee dazu ist dem Autor Austin Burke über Nacht gekommen, als er nicht schlafen konnte. Ursprünglich war ein klassischeres Konzept vorgesehen, dessen Grundlage der Kampf gegen die Boss-Karten – die bestanden schon immer aus Robotern und Aliens – war. „Ich wollt es strategischer machen“, meint Burke und brachte eben unter anderem Zombies als „Waffen“ ins Spiel, neben Minen, Spionen oder Atombomben. Unbedingt notwendig ist es nicht, gegen andere Spieler anzutreten, aber es erleichtert einem selbst, als einziger Truppenkommandeur zu überleben – und damit am Ende zu gewinnen.

Players primarily fight against war cards - but mess with attacks on their opponents. Copyright: Austin Burke

Players primarily fight against war cards - but mess with attacks on their opponents. Copyright: Austin Burke

Mit Gone Bunkers richtet Austin Burke sich vornehmlich an Spieler, die etwas neues erleben möchten. Burke selbst mag strategische Kriegsspiele, darunter auch die Klassiker Stratego oder Risiko. Für Gone Bunkers musste es daher für ihn also ein ähnliches Grundthema sein, nur eben etwas aufgepeppt. „Der beste Teil an Gone Bunkers sind die Atombomben“, meint der Autor. „Das Wissen darüber, dass du dem Gegenspieler seine halbe Kartenhand wegsprengen kannst, ist aufregend“.

Für Austin Burke ist Gone Bunkers sein zweites Spiel, gleichzeitig allerdings das erste, das auf Kickstarter durchaus solide läuft. Mit einem reinen Trinkspiel ist Burke an der Finanzierung gescheitert. Einen Vergleich zwischen beiden Titel ziehen, kann man ohnehin nicht. Die Neukreation Gone Bunkers verspricht einen deutlich höheren Unterhaltungsfaktor und gibt spielerisch mehr her als vormals „Tipsy Toes“. Unternehmer ist Burke nach eigenen Aussagen schon immer gewesen, ihm gefällt es, sich kreativ auszuleben – das geht mit Brettspielen: „Es gibt eine unendliche Anzahl an Spielen, die man sich ausdenken und realisieren kann“, zeigt Austin Burke sich ambitioniert. Er hofft darauf, dass die Kickstarter-Kampagne zu Gone Bunkers ein gutes Ende nimmt und das Spiel letztendlich durch die Finanzierungsphase kommt. Seine Unterstützer und Mitstreiter wolle er nicht enttäuschen: „Sie haben mir in vielerlei Hinsicht dabei geholfen, den Spielablauf abzustimmen“, meint Burke.

Und wenn es mit Gone Bunkers nicht erfolgreich verläuft? „Ich werde nicht aufgeben, wenn wir die Finanzierung nicht schaffen!“ Austin Burke wolle sich dann stattdessen auf eine Optimierung seiner Marketingstrategie fokussieren und einen „Hype“ für das Spiel erschaffen, aber auch weiter am Gameplay arbeiten. Im äußersten Notfall würde der Autor sein Projekt selbst finanzieren, dann allerdings in einem deutlich geringeren Umfang, sprich mit einer drastischen Reduzierung der Stückzahl. Der größte Erfolg für Burke? Wenn es das Spiel in den Handel schafft“.

The Crowdfunding campaign for Gone Bunkers runs until September 30th. The financing target is the equivalent of around 3.000 euros, almost half of the amount has been achieved. The standard pledge is $ 20, more expensive editions are also available, then with some additional content. The card game is to be delivered as early as February 2021 after successful swarm financing.

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